Vorschläge mit Unterschriftenlisten an Verwaltung

10.12.2015| Dieter Janßen| Fraktionsvorsitzender SPD in Jever

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Vorschläge mit Unterschriftenlisten an Verwaltung

Anlässlich unserer 100. Fraktionssitzung seit der letzten Kommunalwahl innerhalb von gut vier Jahren, die kürzlich im Rathaus stattfand, befassten wir uns schwerpunktmäßig mit den Ergebnissen der Spielplatzbereisungen. An drei aufeinander folgenden Sonnabenden hatten wir uns die fünfzehn Spiel- und Bolzplätze im Stadtbereich angesehen, für die die Verwaltung eine Stilllegung oder Umwandlung in Bauland vorgesehen hatte.

Bevor im Fachausschuss, der am 14. Oktober 2015 tagte, schon eine Entscheidung getroffen worden wäre über diesen Verwaltungsvorschlag, hatten wir die "Notbremse" gezogen und einen Änderungsantrag gestellt.

Der Beschlussvorschlag, der daraufhin gefasst wurde, lautete: "Ein Beschluss über die Umnutzung bzw. die Stilllegung der in den Unterlagen genannten Bolz- und Spielplätze wird zurückgestellt bis die Beratungen in den Fraktionen sowie die Bereisungen durch die Fraktionen zu den einzelnen Kinderspielplätzen erfolgt sind".

Unsere Vor-Ort-Besichtigungen, bei denen wir teilweise von vielen Eltern und Kindern mit guten Argumenten für den Erhalt oder auch für eine Attraktivitätssteigerung "ihrer" Plätze empfangen wurden, konnten wir erfolgreich abschließen.

Nach einer intensiven Beratung haben wir nun ein Papier erarbeitet, das wir gemeinsam mit an uns überreichten Unterschriftenlisten für den Erhalt vieler Plätze an die Verwaltung weiterreichen.

Unser Fazit ist erst einmal, dass es für eine Stadt, die mit Familienfreundllichkeit wirbt, das allerletzte Mittel sein sollte, durch Spielplatz-Schließungen eine Haushaltskonsolidierung zu betreiben. Wir haben bei unserem Resümee Standortanalysen und auch Generationenwechsel in bestimmten Wohnbereichen mit einbezogen.

In unserem erarbeiteten Papier haben wir u. a. vorgeschlagen, dass von den fünfzehn Plätzen drei stillgelegt und der Platz Schützenhofbusch später evtl. in Bauland umgewandelt werden könnte. Als Idee möchten wir weiterhin in die Diskussion einbringen, einige Plätze zukünftig generationsübergreifend zu nutzen und mit einer entsprechenden Ausstattung zu versehen. Spielgeräte von den stillgelegten Plätzen sollten zudem auf andere Spielplätze verteilt und dort wieder aufgebaut werden, um hier die Attraktivität zu steigern.

Wir hoffen, dass bald bei der weiteren Beratung im Ausschuss unsere Argumente auf offene Ohren stoßen und ein Kompromiss, der Jever gut zu Gesicht stehen würde, beschlossen werden kann.

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