Wir fordern mehr Verkehrssicherheit

07.04.2016| Dieter Janßen| Fraktionsvorsitzender SPD in Jever

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Wir fordern mehr Verkehrssicherheit

In mehreren Fraktionssitzungen haben wir uns mit der Verkehrssicherheit in unserer Stadt Jever befasst und über Gefährdungssituationen sowie Lärmbelästigungen besonders auch durch Schwerlastverkehr diskutiert. Diesbezüglich haben wir an unsere Stadtverwaltung zwei Anträge gestellt, mit der Bitte um Behandlung in den entsprechenden Fachausschüssen.

Schon im April 2011 hatten wir den Antrag gestellt, den Schwerlastverkehr aus der Innenstadt zu verbannen und schlugen ein Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge über zwölf Tonnen ab Famila-Kreuzung und Bereich Mühlenstraße/Von-Thünen-Ufer vor. Ausgenommen werden sollte selbstverständlich der Anliefer-, Schul- und Linienbusverkehr. Alle Fahrzeuge ab zwölf Tonnen sollten grundsätzlich die Umgehungsstraße nutzen.

Dieser Antrag stand mittlerweile schon mehrfach auf der Tagesordnung des Stadtplanungs- und Verwaltungsausschusses. Ein Beschluss zur Umsetzung erfolgte aber bisher nicht.

Am 18. März 2014 wurde im Verwaltungsausschuss beschlossen: "Der Antrag der SPD-Fraktion bezüglich Verkehrsbeschränkungen für den Schwerlastverkehr wird um den Bereich des landwirtschafltichen Verkehrs erweitert. Die Beratung über diese Thematik ist wieder aufzugreifen, sobald die geplante Verkehrsampel im Kreuzungsbereich Schillertraße/Elisabethufer aufgestellt worden ist".

Diese Beampelung lässt auf sich warten und nach unserer Information wird es auch wohl keine geben. Begründet hatten wir unseren damaligen Antrag damit, dass Jever Erholungsort und Tourismusstandort ist. Gerade auf der Mühlenstraße fahren immer wieder Lkw's, die besonders im Bereich Alter Markt viel Lärm entwickeln, sehr störend wirken und auch die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer gefährden.

In unserer Nachbarstadt Wittmund darf der Schwerlastverkehr schon länger nicht mehr durch die Innenstadt fahren, dies müsste doch auch in Jever möglich sein!

Unser zweiter Antrag befasst sich mit der Verkehrssituation im Stadtteil Schlachte. Ein Anlieger aus diesem Bereich hatte sich schon vor längerer Zeit an die Stadt gewandt und in zwei Schreiben auf Missstände hingewiesen, die wir als Fraktion überwiegend auch so sehen und die abgestellt werden sollten. Für uns ist eine Lkw-Verkehrsbegrenzung durch Gewichtsbeschränkung und eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung besonders auch wegen des holprigen Kopfsteinpflasters erforderlich.

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